Ich lag auf dem Marktplatz und schrie wie am Spieß
Alle guckten nur schief
Und duckten sich tief
Als ich da schniefte
"Gebt sie mir, die Perfektion
Ohne sie kann sich kein Leben lohn'n"
Da kam zu mir ein lieber Mann
Der früher in 'nem Diamant
Die Perfektion mal widerfand
Ich fragte ihn, wo man den findet
Und verschwand
Ich rannte schnell durch jede Neigung
In Folge seiner Wegbeschreibung
Kam dann zu einem Heiligtum
Und bekam ihn gleich zu sehen
Den Diamant, so wunderschön
Und wusste gleich: Hier bleib' ich nun
Denn egal, wie groß und schön und wunderbar
Eins war vom ersten Blick an klar
Der Diamant ist nicht perfekt
Sondern das, was in ihm steckt
D'rum schlug ich mutig meine Hand
Blutig an dem Diamant
Auf dass das Inn're sich enthülle
Die Perfektion in ganzer Fülle
Dann trennte sich das Fleisch vom Knochen
Und auch die war'n bald gebrochen
Darauf verlor ich beide Hände
Doch noch war's lange nicht zu Ende
Nahm Arme, Beine, Kopf und Körper
Und schupperte mich auf
Und verpuffte dann zu Staub
Der Diamant hat mich geschliffen
Denn ich hab' einfach nicht begriffen